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Küchengeräte

Nützliche Küchengeräte

Küchentechnik zur Zubereitung von Vollwert-Mahlzeiten

Heute, nach über 40jähriger Erfahrung, einige Jahre als Haushaltsvorstand einer vierköpfigen Familie, zwischenzeitlich als Single und als Küchenchef meines Nichtraucher-Ferienhauses mit Zubereitung von täglichen Mahlzeiten auch für meine Gäste, gebe ich folgende Empfehlungen:

Weshalb Getreide im Haushalt jeweils frisch vor dem Verzehr oder vor dem Backen gemahlen werden sollte, beantworten wissenschaftliche Nachweise über die  Vitalstoff-Verluste, die sich schon nach kurzzeitiger Lagerung von frisch gemahlenem Getreide ergeben, weil der jedes Mehlstäubchen umgebende Luftsauerstoff die Vitalstoffe oxidiert. Gleiches gilt für alle anderen Lebensmittel. Außerdem kann man Vollkornmehl nicht kaufen, auch wenn auf der Mehltüte „Vollkornmehl“ zu lesen ist. Denn bei der Herstellung von „Vollkornmehl“ werden in den Gewerbemühlen die äußeren Randschichten des Getreidekornes entfernt. Deshalb kann man echtes Vollkornmehl nur selber auf der eigenen Getreidemühle herstellen. Aus dem gleichen Grund kann der Bäcker kein echtes Vollkornbrot herstellen, wenn er Mehle zukauft und keine eigene Getreidemühle für das Mahlen des Getreides jeweils direkt vor der Natursauerteigbereitung nutzt. Obwohl er kein echtes Vollkornmehl hat, darf er es „Vollkornbrot“ nennen.

Empfehlungen

Welche Geräte für welchen Anlass?

Aufgrund der vorstehenden Erkenntnisse kaufte ich 1976 eine elektrische Getreidemühle. Diese hatte noch eine Schublade als Mehl-Auffangbehälter. Das Mehl-Schubladenfach war umständlich zu reinigen, vor allem wenn die Schublade wegen der fehlenden Sichtkontrolle überfüllt war. Deshalb ist eine Mühle mit Schublade nur beim Mahlen geringer Mehlmengen brauchbar. Später kaufte ich eine Schnitzer-Getreidemühle mit 200 g/Minute Feinmehl-Leistung die meine intensive Beanspruchung gut aushält.

Grundsätzlich empfehle ich eine Getreidemühle mit Steinmahlwerk, wenn in einem größeren Haushalt Brot gebacken werden soll. Mahl-Leistung mindestens 100, besser 200 g Feinmehl/Minute. Dabei muss man wissen, dass für ein Brot von 1.000 g rund 750 g Mehl erforderlich sind und die Frage zu klären ist, wie viele Minuten die Mühle pro Mahlgang mahlen soll, wobei das Mahlgeräusch ca. 75 Dezibel beträgt.

Täglich mahle ich zu meinem Frischkornbrei zu 40 g Nackthafer 20 bis 40 g Ölsaaten (Leinsaat, Sesam, Kürbiskerne) mit dem Jupiter-Stahlmahlwerk, denn ein Steinmahlwerk würden die Ölsaaten verkleistern. Aber ungemahlen würden die Ölsaaten wieder ganz unverdaut im Stuhl erscheinen.

Das Jupiter Stahlmahlwerk setze ich an den Jupiter-Motor, an den auch eine Rohkostraffel und eine  Flockenquetsche  passt und weitere Geräte. Die sind vielseitig einsetzbar und zeitsparend, beispielweise

  • bei der Herstellung von frischem Apfelmus für den täglichen Frischkornbrei,
  • beim Mahlen von Leinsaat, Sesamsaat, Sonnenblumenkernen, Mohn, Chiasamen, Braunhirse
  • beim Mahlen der Kerne von Haselnüssen, Walnüssen, Mandeln, Erdmandeln, Aprikosenkernen
  • beim Zerkleinern von Gemüse. Obst und Kartoffeln
  • bei der Herstellung von süßen oder pikanten Brotaufstrichen, Marmeladen aus dem eigenen Garten,
  • beim Rühren und Kneten von Vollkornteig (z. B. mit dem Culina-Motor und Knetschüssel).

Für alle diese Arbeiten benutze ich selbst täglich und empfehle ich heute eine der vielseitigsten, ausdauerndsten und preiswertesten Küchenmaschinen, nämlich das Jupiter-System, baugleich mit  dem Messerschmidt.-System. Wer auch Brot backen und dafür Teig kneten will, nimmt statt des Jupiter-Motors die Culina-Küchenmaschine, an deren leistungsfähigen Motor über die Jupiter-Geräte (Stahlkegelmahlwerk, Flockervorsatz, Rohkostraffel mit 3 Trommeln und wahlweise weiteren 3 Trommeln, Universalwolf, Kombipress-Vorsatz, Kunststoff-Press-Vorsatz) drei weitere Geräte (Teigknet- und Rührschüssel, Mixer und Zitruspresse) angebaut werden können. Diese Kombination ist die preisgünstigste Küchenmaschine, dabei leistungsfähig und langlebig.

Für die Zubereitung meines Nackthafer-Frischkorn-Cocktails steht mir der Jupiter-Motor zur Verfügung, an den ich erst das Stahlmahlwerk anstecke, um 20 bis 40 g. Ölsaaten zu mahlen + 40 g Nackthafer. In diese Mischung rühre ich etwas warmes Wasser, denn ich  esse gerne warm, ohne zu kochen. Dann stecke ich die Jupiter-Rohkostraffel an den Motor und raffle einen Apfel und eine bis zwei Möhren auf den Nackthafer-Ölsaaten-Brei, mische aber nicht, weil ich dann auf dem Löffel den warmen Brei habe und obendrauf das kalte Apfel-Möhren-gemisch. Dieses Frühstück bereite ich, sobald ich Appetit habe, morgens zwischen 10 und 13 Uhr. So bereite ich mir gegen 17 Uhr die zweite Mahlzeit, indem ich einige Hasel- oder Walnuss oder Mandelkerne mit der Rohkost-raffel raffle, warmes Wasser einrühre und darauf dann wie beim Frühstück die frisch geraffelte Möhre + Apfel.

Inzwischen schaffte ich mir die Messerschmidt-Culina an, auf die alle vorgenannten Jupiter-Anbaugeräte passen, dazu Knetschüssel, Zitronenpresse und Mixer. Der preiswerte Mixer gab den Ausschlag für den Culina-Kauf, weil ich öfter Löwenzahn, Rote Bete-Blätter oder Mangold mit Äpfeln statt des Möhren-Apfelgemisches nutzen will.

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Verarbeitungs-Hinweise für leckere und gesunde Vollwert-Mahlzeiten

Warum Getreide und Ölsaaten vor jeder Mahlzeit frisch mahlen oder frisch gemahlen am Vorabend mit etwas Wasser einweichen?

Beim Kauen treffen unsere Zähne nicht alle Samenkörner, so dass deren Inhaltsstoffe nicht verdaulich ausgewertet werden können. Deshalb alles mahlen. Durch das Einweichen wird die Phytinsäure abgebaut, das Mahlgut aufgeschlossen. Die Ballaststoffe in allen Samen sind verdauungswirksam. Öle, auch „kalt gepresste“ sind nur teilwertig, wie Auszugsmehle. Deshalb nehmen wir die ungesättigten Fettsäuren besser in den natürlichen frisch gemahlenen Samen (Sesam, Leinsaat, Sonnenblumenkerne) zu uns, denn dann haben wir neben den Omega-3-Fettsäuren alle wertvollen Vitalstoffe, die jeder Samen enthält.

Eine Getreideart, maximal 40 g täglich (z. B. Bio-Nackthafer oder Dinkel, Einkorn, Emmer oder Weizen) mit den gemahlenen Ölfrüchten am Vorabend eingeweicht, nehme ich wegen der Vitamine und weiterer Stoffe, z. B. Magnesium, Eisen, Kieselsäure und weitere Spurenelemente. Ölsaaten nehme ich dazu täglich wechselnd je Samenart gemischt gesamt maximal 40 g:

Leinsamen verbessert die  Nierenfunktion, schützt vor  Krebs, vermindert das Risiko von Herzkrankheiten.  Enthält verdauungswirksame Schleimstoffe, etwa 25 Prozent Ballaststoffe, zirka 25 Prozent Eiweiß und 30 bis 45 Prozent Öle. Es besteht vor allem aus Omega-3-Fettsäuren (wie alle Ölsamen), Linol- und Linolensäure. 

Sesam ungeschält enthält die Mineralstoffkombination aus Zink, Selen und Eisen, ideal für ein gutes Immunsystem, um sich gegen Viren, Bakterien und Pilze zu wehren. Magnesium und das Calcium im Sesamsamen sind wichtig für die Knochen und auch für das Herz.

Weitere Ölsamen sind z. B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, alle Nüsse und Mandeln.

Noch vitalstoffreicher werden alle Samen, wenn diese mehrere Tage zum Keimen angesetzt werden, denn dabei vermehrt sich deren Vitamingehalt erheblich. Dafür haben wir einen Keimset aus Glas. Der Arzt Bircher-Benner empfiehlt die Keimwirkstoffe vor allem auch bei Prostata-Beschwerden. Kürbiskerne sind in diesem Falle besonders zu empfehlen.

Löwenzahn oder Rote Bete mit Blättern oder Mangold mixe ich mit einem Apfel + Ingwer und nehme dieses Gemisch so oft wie möglich  auf meinen Frischkornbrei, statt Möhren und Äpfel, weil die frischen grünen Blätter, auch z. B. vom Kohlrabi, sehr gehaltvoll sind. Die chlorophyllreichen (möglichst Wild-)Pflanzen sind meine beliebtesten.

Mit dem Stahlmahlwerk von Jupiter/Messerschmidt mahle ich alle Ölsaaten.

Mit der Rohkostraffel, feine Trommel, zerkleinere ich Hasel-, Walnusskerne, Mandelkerne

Mit der feinen Trommel oder gröberen Trommel zerkleinere ich Gemüse und Obst.

Wer Brot backen will, sollte an einem Backtag mehrere Brote backen (bis ca. 14 Tage im Kühlschrank haltbar), wozu für mehrere Brote eine Getreidemühle mit Mahlsteinen wegen der größeren Mahl-Leistung sinnvoll ist. Seit ich alle diese Geräte selber täglich nutze, sind alle in meinem Versandprogramm und ich kann Sie entsprechend beraten.

Statt Brotverzehr bin ich mehr zur Frischkorn-Breinahrung übergegangen (viel gesunder + billiger) oder ich backe mir gelegentlich aus frisch gemahlenem Bio-Dinkel Waffeln. Dazu benutze ich ein Waffeleisen mit Keramikbackflächen, denn die muss ich nicht fetten.

Wenn ich Lebensmittel kaufe, dann nur frische Bio-Produkte. Dabei beachte ich, dass deren Schale unverletzt ist. Also keine gemahlenen oder sonstwie verarbeiteten Produkte. Ausnahmen rohes Bio-Sauerkraut und Bio-Joghurt. Denn Industrienahrung ist Krankmacher- und Sterbenahrung. Siehe „Kollath Tabelle als wissenschaftlicher Kompass für eine gesunde Lebensmittel-Auswahl“.