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Naturbetten

Optimales Bett

WORAUF IST BEI DER WAHL EINES BETTES, SPEZIELL EINER MATRATZE, ZU ACHTEN?
Die menschliche Gesundheit, Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit wird von der Lebensweise und der Umwelt beeinflusst. Dazu gehören viele Faktoren, die wir mehr oder weniger bestimmen können. Der Grad der Erholung in den Schlaf- und Ruhepausen sowie die Leistungsfähigkeit danach wird wesentlich durch die richtige Entscheidung für ein gutes Bett bestimmt.

Der Mensch und sein Schlaf

WORAUF HAT DER MENSCH ÜBER DIE JAHRTAUSENDE GESCHLAFEN?

Wir dürfen davon ausgehen, dass der Mensch in seiner viele Millionen Jahre währenden Entwicklung vorzugsweise in einem geschützten Umfeld, z. B. in einer Höhle, geschlafen hat. Seine Schlafstätte bestand aus Naturmaterialien, wie Gras, Blätter, Schilf und später auch Fellen. Die Schlafstätte war also ziemlich fest, von „Punktelastizität“ keine Spur. Die Wirbelsäule des Menschen besitzt ja von Natur her eine gewisse Flexibilität, die der Mensch immer schon mehr oder weniger durch körperliche Aktivität trainiert hat.

In späteren Behausungen gab es grob gezimmerte Bettkästen, mit Bretterboden, auf denen ein Strohsack als Schlafunterlage lag. Aus Ostasien, insbesondere Japan, kommt der Futon, eine nur 6 bis 8 cm starke, feste Schlafunterlage, die tagsüber zusammengelegt aufbewahrt wird.

Wenn eine auf der Seite liegende Frau mit Schultern und Hüften in die Matratze einsinkt, so dass die Wirbelsäule durchgehend linealgerade erscheint, erkennen wir diese gestellte Schlafsituation als scheinwissenschaftliche Darstellung der Betten-Hersteller in der Werbung. Mancher durch diese Bilder verführte Verbraucher glaubt dann, es müsse so sein und wundert sich, wenn er auf einer weichen oder punktelastischen Matratze keinen erholsamen Schlaf finden kann. Diese Bettenphilosophie hat zu aufwändigen Matratzentypen und komplizierten flexiblen Lattenrosten geführt, die man mit den entsprechenden scheinwissenschaftlichen Argumenten teuer verkaufen kann.

So hat die überzivilisierte Konstruktion von Betten eine ähnliche Entwicklung genommen wie wir sie von der industriellen Denaturierung der Nahrung her kennen. Beide Entwicklungen ignorieren die natürlichen Bedürfnisse des menschlichen Organismus. Den Bedürfnissen der Natur des Menschen wird mit natürlicher Einfachheit am Besten entsprochen. Das lernte ich auf meinem Genesungsweg aus ärztlich als „unheilbar“ eingestuften Leiden (Arthrose, Gicht, Rheuma) und meine schon im 25. Lebensjahr durch Schlepperfahren erheblich geschädigte Wirbelsäule, so dass mir Ärzte sagten, ich würde nicht mehr beschwerdefrei leben können. Doch diese ärztliche Diagnose war ein Irrtum!

Wirbelsäulen-Beschwerden führten mich schon 1976 zur Naturheilkunde und praktischen Ernährungswissenschaft, ebenso zum häufigen Probieren von verschiedenen Matratzen und zur eigenen Konstruktion von metallfreien Massivholzbetten und deren Bau. Meine Wirbelsäulenbeschwerden lösten sich auf, seit ich (1994) auf der gleichen festen Kapok-Matratze schlafe, die auf einem starren Lattenrost liegt.

Aufgrund dieser guten Erfahrung stattete ich auch alle meine 30 Gästebetten auf meinem ersten Bioland-Ferienhof mit Kapok-Matratzen und starren Lattenrosten aus. Nicht zuletzt dies führte dazu, dass diesem Ferienhof Bio-Rittergut Rittmeyer 4 Mal in Folge aufgrund von Gästeumfragen das Prädikat „Beliebtester Ferienhof Sachsens“ verliehen wurde. Bei jährlich über 4.000 Übernachtungen waren unzufriedene Schläfer seltene Einzelfälle, die die Kapok-Matratze als sehr fest empfanden. Manche Gäste äußerten sich sogar in unserem Gästebuch über ihr positives Schlafgefühl, das sie in den Kapok-Betten erlebten. Diese Zitate habe ich unter www.gesundheit-rittmeyer.de bei Dankbriefen von Kunden wiedergegeben.

Das Bett und speziell die Matratze soll verschiedene Funktionen erfüllen: Schlaf-, Ruhe-, Kranken- und Liebeslager. Dazu ist sie geeignet, wenn sie

  • Erholsamen Schlaf fördert, einen Wohlfühleffekt vermittelt,
  • Fest genug ist, damit sie die Wirbelsäule gut stützt,
  • den in einer Nacht ausgeschiedenen Wasserdampf (ca. 0,5 bis 1 Liter Schweiß) ableiten kann und die Feuchtigkeit nicht staut.
  • bei geöffnetem Schlafzimmerfenster, auch im Winter, genügend Körperwärme speichert,
  • keine Allergie auslösenden Stoffe enthält, z. B. Chemikalien und Kunststoffe mit Weichmachern und außerdem möglichst Hausstaubmilben reduziert,
  • keine Metalle enthält, die Elektrosmog fördern, wie z. B. Federkern-Matratzen,
  • möglichst angenehm ist, auch für Hausstaub- und Tierhaarallergiker sowie sehr gut erträglich ist für Personen mit MCS (Multiple Chemikalien-Sensibilität).

Bei Verdacht auf Allergie ist es ratsam, sich vom Material der Matratze eine kleine Materialprobe schicken zu lassen, so können Sie selbst oder durch Ihren Heilpraktiker oder Allergologen die Verträglichkeit testen. Mit der Kapok-Faser gab es bisher keine Probleme.

Alle Matratzen brauchen einen Lattenrost, damit die Durchlüftung möglich ist. Die Durchlüftung wäre bei auf dem Fußboden oder auf einem Brett liegenden Matratze unmöglich.

Als besonders befriedigend haben sich Matratzen aus nachwachsenden Naturstoffen erwiesen, wenn sie auch früher oder später eine Liegekuhle bilden, an die man sich aber auf Dauer gewöhnen kann. Ich schlafe seit 1994 auf der gleichen Matratze und empfinde von der flachen Liegekuhle nichts mehr, weil ich mich daran gewöhnt habe. Außer der Kapok-Matratze können fast alle anderen Matratzenarten nicht auf zusätzliche Komponenten verzichten. Die bekanntesten Matratzen aus Naturmaterial sind:

    1. Kapok-Matratzen aus der wildwachsenden Kapok-Pflanzendaune. Diese Matratzen sind so fest, wie es eine Wirbelsäule braucht. In der Regel bestehen Kapok-Matratzen nur aus einem Bezug von naturbelassener Baumwolle und der Füllung aus 100 Prozent Kapok-Fasern. Hinzu kommt ein seitlicher Reißverschluß zum Nachstopfen der Matratze mit loser Kapokfaser, wenn sich eine Liegekuhle gebildet hat. Doch diese Möglichkeit wird sehr selten genutzt, weil sich die meisten Menschen an die sehr flache Liegekuhle gewöhnen. Von ehemaligen Hausstauballergikern hören wir, dass sich seit Benutzung der Kapok-Matratze ihre Beschwerden gelegt haben, denn durch den Einsatz von Kapok wird offenbar der Milbenbefall im Vergleich zu anderen Naturfasermatratzen reduziert.
    2. Strohkern-Matratzen, die aus Getreidehalmen aus kontrolliert biologischer Erzeugung bestehen, geben der Wirbelsäule gute Abstützung. Die Strohschicht wird durch weitere Komponenten ergänzt. Diese bei Kennern sehr beliebte und sehr feste Matratzenart wird seit 2007 nicht mehr in Deutschland hergestellt, Importe haben sich bisher leider als qualitativ unbefriedigend erwiesen.
    3. Den Strohsack will ich hier nicht vergessen, den ich noch aus meiner Kinderzeit kenne. Man füllt ihn selber möglichst jedes Jahr mit Bio-Stroh oder Heu aus der neuen Ente. Je nach Füllstärke ist der Strohsack ein sehr festes aber gutes Lager. Die leere Strohsack-Baumwoll-Hülle liefern wir Ihnen gerne mit Reißverschluß nach Ihrem Bettenmaß. Das Bio-Stroh oder –Heu können Sie vor Ort beim Bio-Bauern besorgen.
    4. Kokos-Matratzen verfügen meist über eine gute Festigkeit und werden in der Regel durch weitere Komponenten ergänzt.
    5. Rosshaar-Matratzen werden aus Mähnen- und Schweifhaar der Pferde hergestellt. Es ist auf ausreichende Festigkeit für die Wirbelsäule zu achten, denn Rosshaar-Matratzen sind oft relativ weich. Qualitätsunterschiede ergeben sich durch weitere Komponenten. Tierhaar-Allergiker sollten von Bettwaren mit Tierhaaren und Federn Abstand nehmen.
    6. Naturlatex-Matratzen bestehen meist nur zu einem sehr geringen Prozentsatz von durchschnittlich 20 Prozent und meist noch weniger Naturkautschuk, der durch synthetischen Latex auf Erdölbasis und weitere Komponenten ergänzt wurde. Da Naturlatex immer einer industriellen Ver- und Bearbeitung mit Beimischungen unterzogen wurde, haben wir sehr oft von Belastungen des Materials durch von Heilpraktikern ertesteten Schadstoffen gehört. Bei der Vulkanisation können sich krebserregende Nitrosamine bilden. Für immer mehr Personen mit einer Latex-Allergie sind diese Matratzen nicht geeignet. Der Begriff „Naturlatex“ ist nicht geschützt. Für eine echte 100-%ige Naturlatex-Matratze von 90 x 200 cm muss man zwischen ca. 700 und 1.000 €uro anlegen, bei größeren Maßen bis weit über 1.000 €uro.

Naturbettwaren

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Die Matratzen im Vergleich

VERGLEICH VON VOR- UND NACHTEILEN

Bei Verdacht auf Allergie ist es ratsam, sich vom Material der Matratze eine kleine Materialprobe schicken zu lassen, so können Sie selbst oder durch Ihren Heilpraktiker oder Allergologen die Verträglichkeit testen. Mit der Kapok-Faser gab es bisher keine Probleme.Alle Matratzen brauchen einen Lattenrost, damit die Durchlüftung möglich ist. Die Durchlüftung wäre bei auf dem Fußboden oder auf einem Brett liegenden Matratze unmöglich.

Futon

  • Matratze meist nur 6 bis maximal 8 cm stark und wahlweise aus den hier beschriebenen Materialien hergestellt. Durch die Festigkeit ist der Futon die beste Unterlage für die Wirbelsäule.
  • Keine besonderen Nachteile bekannt, es sei denn materialbedingt. Naturbelassenes Pflanzenmaterial ist Kunst- u.  Tierstoffen (Tierhaaren, Federn) immer vorzuziehen.

(Kalt-)Schaumstoffmatratzen

  • Billig, aber auch in höheren Preislagen,
  • Lebensdauer von Qualität abhängig,
  • oft zu weich (ergibt Rückenprobleme),
  • durch Feuchtigkeits-Stau leicht Schimmelbildung. Probleme wie Latex.
  • Weichmacher können Allergien auslösen.

Rosshaar-Matratzen

  • Je nach Qualität teurer, langlebig,
  • Auswahl nach Festigkeit möglich,
  • Atmungsaktiv.
  • Für Tierhaarallergiker ungeeignet.
  • Liegekuhlenbildung.

Kokos-Matraze

  • Preise je nach Kombination mit anderen Stoffen,
  • Atmungsaktiv.
  • Je nach Kombination mit anderen Stoffen, z. B. Tierhaaren, Federn, sind für Allergiker Komplikationen möglich.
  • Liegekuhlenbildung.

Kapok-Matratzen

  • Relativ preiswert und fest,
  • Naturbelassene Faser aus Wildwuchs,
  • Langlebigkeit bis ca. 30 Jahre bekannt,
  • Atmungsaktiv.
  • Keine Staufeuchte, Kapok-Füllung leitet Feuchte weiter,
  • Die hohle Faser hält die Temperatur,
  • Von Hausstauballergikern bevorzugt, weil die Faser Hausstaubmilben reduziert.
  • Keine besonderen Nachteile bekannt,
  • Festigkeit ist oft gewöhnungsbedürftig,
  • An die Liegekuhle, die sich mit der Zeit bildet, kann man sich gewöhnen.
  • Wer will, kann aber die Liegekuhle mit losen Kapokfasern durch Nachstopfen ausgleichen, denn dafür haben die Kapok-Matratzen im Mittelteil einen langen Reißverschluß.
  • Sehr gute Ableitung von Nachtschweiß.

Latex-Matratzen, Naturlatex

  • sehr unterschiedliche Preislagen je nach Anteil von Naturkautschuk, in der Regel um ca. 20 % und weniger. Bei 100 % Naturkautschuk sehr hohe Preise.
  • Auswahl nach Festigkeit möglich,
  • Lebensdauer von Qualität abhängig,
  • Nur in den senkrechten Luftkanälen atmungsaktiv,
  • Staufeuchtigkeit möglich,
  • Latex, auch Naturlatex oft mit Chemikalien belastet, kann bei MCS (Multiple Chemikalien-Sensibilität) zu Beschwerden führen.
  • Vorsicht bei zunehmender Latex-Allergie

Federkernmatratzen (mit Metall-Spiralfedern)

  • Billig, aber auch in höchsten Preislagen
  • Auswahl nach Festigkeit möglich,
  • Je nach Bauart mehr oder weniger atmungsaktiv,
  • Lebensdauer von Qualität abhängig,
  • Federkern oft schon nach wenigen Jahren „ausgeleiert“,
  • Magnetisierte Spiralfedern irritieren das menschliche Nervensystem und wirken wie Antennen (Elektrosmog), und sind häufig schlafstörend,

Wasserbett

  • passt sich dem Körper sehr gut an, das ist allerdings für die Wirbelsäule nachteilig, weil die Wirbelsäule relativ wenig Halt bekommt.
  • Wasserbetten sind sehr teuer und schwer,
  • Atmungsfähigkeit nur durch weitere Auflagen möglich,
  • Gibt der Wirbelsäule wenig Halt,

Betten aus Kapok

WAS UNTERSCHEIDET KAPOK VON ANDEREM BETTEN-MATERIAL?
Die Kapok-Pflanzenfaser wächst auf wilden Bäumen,ohne synthetische Dünger oder Pestizide. Bei Anbau, Ernte und Verarbeitung von Kapok erfolgt keine chemische Behandlung. Keine Zusätze von Kunststoffen.
KAPOK UND GESUNDER SCHLAF
  • Ein Gerichtsurteil: „Durch den Einsatz von Kapok wird der Hausstaub-Milbenbefall im Vergleich zu anderem Bettenmaterial reduziert. Das kann für Allergiker vorteilhaft sein.“
  • Hausstaub-Allergiker berichteten uns erfreut, seit sie in den Kapok-Bettwaren schlafen, hatten sie keine Asthma-Anfälle mehr.
  • Die natürliche Faser-Wachsschicht verhindert, dass Feuchtigkeit aufgesogen oder zurückgehalten wird. Deshalb werden nächtliche Ausdünstungen hindurchgeleitet.
  • Feuchtwarmes Matratzenklima kann nicht entstehen.
  • Die Kapok-Pflanzenfaser isoliert gut und ist angenehm wärmend.
KAPOK IST PFLANZLICH, ÖKOLOGISCH, EIN NACHWACHSENDER ROHSTOFF
  • Die von Hand gepflückte Kapok-Faser ist eine Einkommensquelle für die  Regenwald-Bewohner. Deshalb werden Kapok-Bäume seltener gefällt.
  • Die Kapok-Pflanzenfaser ist kompostierbar.
  • Die Inletts von Kapok-Oberbetten, Unterbetten und Kapok-Kopfkissen sind hergestellt mit Baumwolle aus kontrolliert ökologischer Erzeugung. Matratzen-Bezüge aus naturbelassener Baumwolle. Probeliegen ist jederzeit möglich oder wir senden Ihnen eine Probe-Matratze ins Haus. Rufen Sie an: 05695-9910263