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Über uns

Unsere Philosophie

LEBENSERFAHRUNG EINES NEUSTARTERS UND QUEREINSTEIGERS

Während meines lehrreichen wechselvollen Lebens erkannte ich
folgende Voraussetzungen für ein gutes Gewissen und geistige
und körperlich Gesundheit:

* Die Goldene Regel: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden
willst. “
* „Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du wollen kannst, dass sie ein
allgemeines Gesetz werde!“ Immanuel Kant
* Beschließt du eine Sache, wird´s dir gelingen und über deinen Lebenswegen
strahlt ein Licht. Hiob 22,28
* Was du als richtig erkannt hast, zögere nicht, verwirkliche!
* Von der Natur lernen, heißt Heilen lernen. Denn in der Regel kann Heilung
erst dann eintreten, nachdem alle Heilung blockierenden synthetischen
Medikamente nach Rücksprache mit dem Arzt ausgeschlichen/abgesetzt
worden sind und gleichzeitig eine der Natur des Menschen gemäße, artgerechte
Lebensweise praktiziert wird, wozu ich beim „Genesungs-Start“ gerne anleite.

Ingo F. Rittmeyer

LEBENSERFAHRUNG EINES NEUSTARTERS UND QUEREINSTEIGERS

In dem Bauerndorf Kreuma, jetzt Ortsteil von Rackwitz, Kreis Delitzsch, 8 km nördlich von Leipzig gelegen, erblickte ich, Ingo Franz Rudolf Rittmeyer, am 25. September 1936 gegen 23.45 Uhr als zweites von 8 Kindern auf dem elterlichen Bauernhof das Licht der Welt. Während des 2. Weltkrieges saß unsere Familie viele Nächte im Keller und wir hörten die über Leipzig ziehenden Bombergeschwader, die in der Nacht des 4. Dezember 1943 Leipzig zu 60 Prozent in Brand bombten, so dass wir vom ersten Obergeschoss unseres Hauses das sich am Himmel über Leipzig abzeichnende riesige rotgelbe Feuermeer sahen.

Meine Mutter, Frieda geborene Thiel, war ursprünglich Buchhalterin, dann auf dem Hof hauswirtschaftliche Lehrfrau. Mein Vater Franz Rittmeyer war Landwirt, der schon vor dem 2. Weltkrieg auf dem Großmarkt Leipzig als Gemüse-Erzeuger einen eigenen Verkaufsstand hatte, großflächig Gemüse anbaute und zur Bewässerung seiner Felder einen Brunnen baute. Auf diese Weise erzielte er in der Leipziger Trockenregion weit überdurchschnittliche Erträge. Auf dem väterlichen 41 ha großen landwirtschaftlichen Betrieb war ich Landwirtschaftslehrling. Als solcher hatte ich schon sehr früh Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen, was sich segensreich auf meine persönliche Entwicklung auswirken sollte.

Später erkannte ich, dass es nicht darauf ankommt, den erlernten Beruf als Landwirt um jeden Preis fortzusetzen, denn ich öffnete mich für viele Möglichkeiten. So strebte ich an, woran mein Herz Freude hatte.

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Healthy Recipes
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Fitness Programs
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Days Travelling

Erfahrungen

BEWUSSTWERDE-pROZESSE
  1. Von meinem Vater lernte ich die hohe Kunst des Ackerbaues, beispielsweise mechanische Unkrautbekämpfung mit Egge und Striegel sowie in vielseitigen Fruchtfolgen realisiert. Von ihm erbte ich eine kaufmännische Ader, Kreativität und Mut zum Experiment. Für mich ist er auch ein Beispiel für Großzügigkeit, Gelassenheit und für alles, was ehrbar ist. Vor allem dieses geistige Erbe half mir, auch schwierige Lebenssituationen mit gutem Gewissen zu meistern.
  2. Frauen habe ich oft als engelhafte Wesen wahrgenommen, die Freundinnen meiner um ein Jahr älteren Schwester verehrte ich. Im Arbeitsleben erlebte ich Frauen als intelligente, einfühlsame und psychisch belastbare und organisationsbegabte Wesen, die ich Männern bevorzuge.
  3. Während der 1960er Jahre wurden mir die unbegrenzten, aber viel zu wenig genutzten Möglichkeiten des menschlichen Geistes bewusst. Mehr verlangt Fantasie, Mut, Disziplin.
  4. In den Ende 1950er bis in die 1960er Jahre wandte ich als Gutsverwalter die neu aufkommenden Agrarchemikalien zur Unkraut- und Schädlingsbekämpfung an, wobei uns als Anwendern damals deren gewaltige Umwelt- und Gesundheit schädigenden Folgen kaum bewusst waren, die vielen Landwirten und Verbrauchern leider heute noch nicht bewusst sind. Deshalb ernähre ich mich ausschlie0lich mit Bio-zertifizierten Lebensmitteln und aus meinem Garten.
  5. Erst nach Rückübereignung des väterlichen landw. Betriebes ab 1994 konnte ich als Bio-Landwirt auf meinem „Bio-Rittergut Rittmeyer“ bis zu dessen Verkauf 2011 beweisen, dass moderner Ackerbau ohne schädliche Agrarchemikalien rentabel betrieben werden kann.
  6. In meiner 2003 gegründeten „Ersten Sächsischen Bioland-Vollwert-Mühlenbäckerei“ bewies ich mit meinen Brot-Lieferungen an ca. 40 Naturkostläden, dass es ohne Mehlzukauf möglich ist, gesundheitswirksames vollwertiges Brot und Gebäck herzustellen, indem ich das Bio-Getreide jeweils direkt vor den einzelnen Teigstufen frisch mahlen ließ, so dass alle Bestandteile des keimfähigen Getreidekornes im Backergebnis enthalten sind.
  1. Mit der 1976 erfolgten ärztlichen Diagnose „Sie haben Verschleiß in Hüften und Knien, das ist Arthrose und Gicht“ und der Prognose „Damit müssen Sie leben“, wussten die Ärzte keinen Rat, so dass ich die in der Schulmedizin „vergessene“ Heilkunst der antiken Ärzte studierte, konsequent anwandte und bis heute (2020) völlig beschwerdefrei bin. Trotz tausendfacher Heilbeweise wird die Heilmöglichkeit von Arthrose, Gicht, Rheuma und vieler weiterer chronischer Krankheiten heute noch von Schulmedizinern bestritten.
  2. 1976 schaffte ich mein Fernsehgerät ab, denn geistigen Müll möchte ich nicht mehr in mein Haus lassen. Zeitungen lese ich nur sporadisch. Außerdem ist es kreativer, selbst schöpferisch zu sein, statt anzuschauen und zu lesen, was andere Leute zur Unterhaltung tun.
  3. Meinen Genesungsweg mit Genesungs-Anleitung und die Heilung vieler Beratungskunden sind in meinen Büchern dokumentiert, Titel: „So besiegte ich Arthrose, Gicht, Rheuma, Infekte, Verstopfung, Prostata-Beschwerden, Hämorrhoiden“, Band I und Band II sowie „So befreite ich mich von Fuß – und Nagelpilz, Darm- und Genital-Mykosen, Warzen“, denn auch bei den verschiedenen Pilzkrankheiten empfahlen mir Ärzte meist untaugliche Therapien mit untauglichen Medikamenten. Menschen Selbsthilfe-Anleitung zu geben wurde erste Priorität, denn die natürlichen Wege zu Gesundheit und Heilung werden von profitorientierten Wirtschaftskreisen mit Unterstützung der Politiker als unrealistisch verschleiert und verboten.
  4. Die Resonanz und Bestätigung, die ich durch meine Anleitung während des „Genesungs-Start“ und danach von meinen Gästen erfahre, erfüllt mich mit hoffnungsvoller Freude.

Neustarts

NACH DER FLUCHT IN EIN NEUES LEBEN
Vater, Stiefmutter, Geschwister und ich selbst flüchteten am 30. April 1953 nach Berlin auf getrennten Wegen vom heimatlichen Hof in Kreuma. Am nächsten Morgen trafen wir uns in der achtreihigen Flüchtlingsschlange vor der Notaufnahmestelle Kuno-Fischer-Straße in Berlin-Charlottenburg. Damals war ich 17 Jahre alt, auf dem landwirtschaftlichen Lehrbetrieb meines Vaters im 3. Lehrjahr. Nach 4 Wochen Lageraufenthalt in Berlin wurden wir auf Wunsch meines Vaters nach Ulm eingeteilt.
landw. Lehrling, ladw. Gehilfe, Landwirtschaftsmeister, Verwalter

Schon sechs Tage nach dem Eintreffen im Ulmer Flüchtlingslager „Unterer Kuhberg“ kam ich auf dem Lehrbetrieb des „Schulzebauern” Hans Hezler in ”Weiler ob Helfenstein” bei Geislingen/Steige mit durchgelaufenen Schuhen und leeren Taschen an. Mein Chef erkannte schnell, dass ich immer mit ganzem Herzen bei der Sache war und überraschte mich schon nach drei Monaten mit dem Angebot, die Nachfolge des inzwischen ausgeschiedenen Hofverwalters zu übernehmen.

So hatte ich schon mit 17 Jahren den um ein Jahr älteren Sohn, einen weiteren Lehrling und mehrere ältere Mitarbeiter zu führen. Dort blieb ich nur bis zum Abschluss meiner Lehre. Danach wechselte ich zunächst als landw. Gehilfe, dann als Volontär-Verwalter auf verschiedene landwirtschaftliche Betriebe in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, auf denen ich nur so lange blieb, bis ich die nächste Ausbildung besuchte, z. B. 1953/54 die landw. Berufsschule in Geislingen/Steige von meinem Lehrbetrieb aus, die Landwirtschaftschule in Pforzheim und 1956 die Deutsche Landmaschinenschule in Sinzig/Rhein. So setzte ich meine Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister und Diplom-Agraringenieur (1959) fort. Bis 1964 war ich Verwalter auf verschiedenen westdeutschen landwirtschaftlichen Betrieben. Zuletzt hatte ich als Verwalter von 1962 bis Ende 1964 auf dem Betrieb der Staatlichen Landwirtschaftsschule Hochburg bei Emmendingen einen Melkermeister, Schweinemeister, Obstbaumeister und Weinbaumeister zu führen sowie einige Dutzend landwirtschaftliche Lehrlinge und Praktikanten auszubilden. Wichtige Orientierung gaben mir Sinnsprüche von Goethe, Schiller und Bibelsprüche. Die wichtigsten Aphorismen schrieb ich auf und las sie vor dem Einschlafen. Die landwirtschaftliche Praxis gab ich Ende 1964 auf, weil ich die Landwirtschaftspraxis als Sackgasse empfand.

So wurde ich bei Lohmann-Apparatebau in Cuxhaven als Berater der Entwicklungsabteilung für Stallbau und Stalltechnik, einschließlich Pressearbeit, tätig. Doch mit der Rezession 1967 wurde die Hälfte der Belegschaft entlassen, meine Abteilung liquidiert und ich arbeitslos.

Redakteur, landw. Berater, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Werbung

Die Arbeitslosigkeit war für mich ein herber Schlag, der meinen Überlebenswillen stählte und mir klar machte, dass ich meine Fähigkeiten und Lebenstüchtigkeit enorm steigern musste, wenn ich beruflich weiterkommen wollte. Und das wollte ich, gemäß dem Dichterwort “Amboss oder Hammer sein”. Aber natürlich kommt vor dem Hammer sein immer das Dienen. Mit den hohen Anforderungen, die ich an mich stellte, förderte ich meine Fähigkeiten, denn: „Wer sich fordert, fördert sich.”

Mein Freund Paulus Johannes Lehmann (gestorben 2014) lud mich aufgrund meiner Arbeitslosigkeit 1967 ein, nach Bad Camberg zu kommen, um dort in seiner kleinen Zeitschriftenredaktion unentgeltlich an der Zeitschrift Agraringenieur/Agrarmanager und einer Mitglieder-Werbeaktion zu arbeiten. Im Anschluss wurde ich im Herbst 1967 bei der Raiffeisen-Hauptgenossenschaft Ludwigshafen als erster Berater für Tierhaltung und Fütterung eingestellt. Von dort aus besuchte ich auf eigene Rechnung viele Seminare, auch “Menschenführung” nach dem “Harzburger Modell” des Prof. Reinhard Höhn in Bad Harzburg. Nebenberuflich absolvierte ich als Externer die Prüfung zum ”Kaufmann im Groß- und Außenhandel”, denn in dem kaufmännischen Unternehmen galt nur ein Kaufmann etwas. Während meiner Außendienst-Tätigkeit fertigte ich eine Image-Analyse an, denn bei den Mitglieds-Genossenschaften und den Landwirten war der Ruf der Raiffeisen-Warenzentrale höchst unbefriedigend. Dem Raiffeisen-Vorstand legte ich dann meine Image-Analyse vor, untermauert mit Zitaten einiger Genossenschafts-Mitglieder und Landwirte. Auf die Frage meines Chefs, was zu tun sei, empfahl ich mehr Transparenz unserer Leistungen durch Öffentlichkeitsarbeit. Pressearbeit und eine Kundenzeitschrift. Prompt beauftragte mich der Vorstandsvorsitzende, meine Vorschläge zu realisieren.

In der Raiffeisen-Warenzentrale war ich 20 Jahre tätig, davon 19 Jahre als Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Werbung, die ich selbst aufbaute, wobei ich die Monatszeitschrift Raiffeisen-Informationen entwickelte (Auflage 40.000) . In dieser Position wurde ich 1978 bei der Unternehmensfusion von der neuen Zentrale in Frankfurt/Main übernommen. Bei der Gestaltung der Zeitschrift „Raiffeisen-Informationen“ kam mir zu Gute, dass ich schon mit 19 Jahren konsequent einen Schreibmaschinenkurs absolviert hatte und mit 10 Fingern blind schreibe. So brauchte ich zunächst keine Sekretärin, obwohl meine Abteilung später 4 Personen umfasste.

Auch die Raiffeisen-Tochtergesellschaft Arktis-Tiefkühlkost in Frankenthal/Pfalz hatte ich zu betreuen und sah, dass zwar von der Ernte bis zum Frosten z. B. von Spinat nicht mehr als ca. 3 Stunden vergingen, doch der Spinat wurde zunächst durch ein heißes Blanchierbad per Förderband transportiert, so wurde er gewaschen und durch das heiße Bad „schlapp“, damit er verpackungsfähig wurde. Tiefkühlkost als „frisch“ anzubieten, ist also eine Fehlinformation.

Um auch theoretisch zu beherrschen, was ich schon in der Praxis ausübte, besuchte ich mit meiner ersten Frau Evelyn ein berufsbegleitendes Vollzeitstudium bei der Frankfurter Akademie für Marketing-Kommunikation, das ich mit einem Staatsexamen als Externer im Bereich Public Relations abschloss. Vorher hatte ich mit Evelyn eine Werbeagentur gegründet, die sie managte und bei der Scheidung mitnahm. Danach machte ich in England mehrmals vierwöchige Sprachpraxis-Urlaube und gründete 1979 die Access-Marketing GmbH, die ich nebenberuflich betrieb.

Genesung mit der Heilkraft der Natur
1976 diagnostizierte ein Arztprofessor der Frankfurter Uniklinik bei mir „Verschleiß“ in Hüften und Knien, Arthrose, Gicht und Rheuma und meinte, damit müsse ich leben, weil das unheilbar sei. Diese Diagnose und die verschriebenen Rezepte konnte ich jedoch nicht akzeptieren. Deshalb studierte ich die Heilkunst der alten Ärzte und der Lebensmittel. Um mir die Heilkraft auch des keimfähigen Getreides nutzbar zu machen, schaffte ich mir 1976 eine Haushaltsgetreidemühle und Keimgeräte an. So konnte ich Getreide und Sämereien frisch vor dem Verzehr oder kurz vor der Verarbeitung mahlen und auch Frischkornbrei zubereiten, den ich noch heute als tägliches Frühstück verzehre, ergänzt mit Äpfeln als Süßmittel, dazu wechselnd eine Möhre und Rote Bete. Mit Mehl aus selber frisch gemahlenem Getreide backte ich mein Brot selbst, heute esse ich statt Brot meinen „Nackthafer-Frischkorn-Cocktail“. Das letzte Bäcker-Brot aß ich 1976, denn das üblicherweise von gelagerten Auszugsmehlen/Typenmehlen gebackene Pseudo- „Vollkorn“-Bäcker-Brot war früher wie heute arm an Vitalstoffen, reich an Backchemikalien, ist daher Ursache von Zivilisationserkrankungen und hat keine Heilkraft mehr. Seit 1983 bis heute bin ich nicht einen Tag krank gewesen, völlig beschwerdefrei, geheilt von Arthrose, Gicht, Rheuma, Infektanfälligkeit, Verstopfung, Hämorrhoiden, Prostata-Beschwerden und verschiedenen Mykosen.
Arbeitnehmer-Vertreter im Raiffeisen-Aufsichtsrat
1979 ließ ich mich als Arbeitnehmervertreter in den Raiffeisen-Aufsichtsrat wählen und machte mich bei meinem Arbeitgeber so unbeliebt, dass man mir eine Abfindung anbot, so dass ich 1987 gerne ausschied. Diese Entscheidung wurde mir erleichtert, weil die Kollegen Arbeitnehmer-Vertreter im Aufsichtsrat keine eigene Position zugunsten der Arbeitnehmer vertreten wollten. So konnte ich mich auch voll auf meine bisher nebenberufliche Aufgabe als Naturarzt-Chefredakteur konzentrieren.
Gesundheitsberater
Nach meiner Genesung von Arthrose, Gicht, Rheuma usw. besuchte ich 1985/86 bei Dr. med. M. O. Bruker/Lahnstein Seminare zur Ausbildung zum Gesundheitsberater, denn Dr. Bruker meinte, wenn die Ärzte nicht wissen, wie Arthrose, Gicht und andere chronische Zivilisationserkrankungen zu heilen sind, müssen Gesundheitsberater den Genesungsweg an die Betroffenen vermitteln. Dr. Bruker war Schriftleiter der 1861 gegründeten Zeitschrift Naturarzt und suchte dafür einen neuen Verlag. so dass er mir anbot, die Zeitschrift in meinen Verlag zu übernehmen, was 1985 geschah. Von 1986 bis 1993 war ich deren Chefredakteur.
Chefredakteur der Zeitschrift Naturarzt und Buchautor
Nach dem Abschied von Raiffeisen 1987 widmete ich mich voll meinen bis dahin nebenberuflichen Aufgaben als Chefredakteur der Zeitschrift Naturarzt von 1986 bis 1993. Als Naturarzt-Chefredakteur erhielt ich viele Leserbriefe als Hilferufe von Lesern, denen Ärzte nicht mehr helfen konnten (Diagnosen: „Austherapiert“, „Damit müssen Sie leben“, „Nicht heilbar“ usw.) damit wurde mir klar, dass ich Bücher schreiben musste, mit denen sich Patienten selber helfen können, denn auch mir wurde ja früher die Diagnose gestellt: „Damit müssen Sie leben“. So schrieb ich die Bücher „So besiegte ich Arthrose, Gicht, Rheuma, Infekte, Verstopfung, Prostata-Beschwerden, Hämorrhoiden“ Band I und Band II sowie „So befreite ich mich von Fuß- und Nagelpilz, Darm- und Genital-Mykosen, Warzen“ und weitere. Diese und mein Existenzgründungs-Leitfaden ”Heilpraktiker werden, aber wie?” sind inzwischen in 3. Auflage in meinem Unikat-Verlag erschienen. Diese Selbsthilfebücher machen den Unterschied klar zwischen der schulmedizinisch üblichen Symptombehandlung und andererseits Ursachenbeseitigung und zeigen jedem den Weg auf zur Beseitigung der Ursachen von sogenannten chronischen Erkrankungen, so dass diese mit der schulmedizinischen Symptombehandlung nicht länger ”unheilbar” bleiben müssen. Eine ärztlich diagnostizierte „Unheilbarkeit“ darf man niemals akzeptieren, denn Heilung oder zumindest Besserung und Beschwerdefreiheit ist meist möglich. Sogar Krebskranke, denen Ärzte nur noch drei Monate Lebenszeit voraussagten, haben noch nach 12 und mehr Jahren ihren Heilerfahrungsbericht geschrieben. Inzwischen sind es über 40 Jahre, während denen ich die an schulmedizinisch ”unheilbaren” chronischen Erkrankungen leidenden Menschen ermutige, sich Sachkunde in ihrem Gesundheitsproblem anzueignen. Gleichzeitig leite ich diese Menschen beim Genesungs-Start“ an, ihren Genesungsweg zu finden. Neben meinen Büchern schrieb ich inzwischen als „Beratungsgrundlagen“ meiner Gesundheitsberatungen über 200 „Selbsthilfe-Anleitungen“.
nebenberuflicher Galerist und Verleger der Camberger Kurzeitung

Als die Sowjets 1978 in Afghanistan einmarschierten, kamen viele Flüchtlinge und damit auch Turkmenenschmuck, Stickereien, Nomadenkleider, handgearbeitete Metallgefäße und Teppiche mit, denn mein afghanischer Schwager schickte diese Leute zu mir. Bald hatte ich so viele der exotischen schönen Dinge, dass ich 1978 eine Ausstellung in Bad Homburg veranstaltete und wenig später meine Unikat-Galerie im Kurhaus Bad Homburg eröffnete, die ich neben meiner Tätigkeit bei Raiffeisen mit zwei Verkäuferinnen und dem Sortiment Kunsthandwerk der Völker, Edelsteine, Schmuck, China-Cloisonne und zeitlosen Kleidern aus Naturfasern unter dem Motto „Kleidung statt Mode“ sowie gelegentlichen Ausstellungen und Vorträgen führte.

1986 zog die Unikat-Galerie nach Bad Camberg um. Mein Freund Paulus Lehmann bot mir die von ihm entwickelte „Bad Camberger Kurzeitung“ an, die ich 1989 in meinen Unikat-Verlag übernahm und von einer Mitarbeiterin managen ließ, ich schrieb das monatliche Geleitwort. So konnte ich gleichzeitig für meine Camberger Unikat Galerie werben. Nach Rückübereignung meines väterlichen landw. Betriebes in Kreuma gab ich die Unikat-Galerie und die Camberger Kurzeitung auf und zog nach Kreuma, um den Betrieb auf Biolandwirtschaft umzustellen. Eine Nachbarin schenkte mir die von einem DDR-Lehrer erarbeitete Chronik, der ich entnahm, dass mein väterlicher Hof laut einem Leipziger Archiv 12 16 als Rittergut benannt worden war. Deshalb taufte ich den Betrieb „Bio-Rittergut Rittmeyer“. Meine zweite Frau Monika blieb im Taunus im eigenen Haus bei ihrer Familie, denn sie sagte, sie würde mit den Sachsen nicht klar kommen, so dass ich mich von ihr scheiden ließ.

Marketingberater für den Bioland-Verband und Geschäftsführer des Lichtquell-Seminarzentrums in Todtmoos

Während meiner durch Arthrose, Gicht Rheuma 1976 einsetzenden Lebensstil-Neuorientierung lernte ich 1978 den heutigen Bioland-Verband kennen und wurde für einige Jahre nebenberuflich dessen Berater in Expansionsfragen. Dabei entwickelte ich 1979 mit dem damaligen Geschäftsführer Peter Grosch die Zeitschrift Bioland, heute die auflagenstärkste Fachzeitschrift für den ökologischen Landbau im deutschsprachigen Raum.

Mit meinen Möglichkeiten als Naturarzt-Chefredakteur hatte ich durch Veröffentlichungen wertvolle Initiativen gefördert, so auch den Lebenslehrer Peter Wenzel mit seinen Vorträgen. Dieser bot mir 1994 die Stelle des Geschäftsführers des Lichtquell-Seminarzentrums in Todtmoos an, die ich ab Dezember 1994 bis 1995 bis zur Rückübereignung meines väterlichen Betriebes in Kreuma/Sachsen betreute.

Neustart als Biolandwirt mit Hofladen, Hauslieferdienst und Versand

Meinen Betrieb in Kreuma stellte ich sofort nach Rückübereignung auf Biolandbau um, weil ich die Auffassung vertrete, dass ein Landeigentümer Verantwortung dafür übernehmen muss, dass seine Ländereien nicht mit Pestiziden und synthetischen Düngern belastet werden, wodurch auch unser Trinkwasser verdorben werden würde. Außerdem: Pestizide sind Gifte, die Tiere (Schädlinge) und Pflanzen („Unkräuter“) töten, diese Gifte können für den Menschen nicht ungefährlich sein. Beleg dafür sind die um sich greifenden Allergien.

Ab 1996 bis 1998 sanierte ich mein als ausgeplünderte Ruine vorgefundenes Geburtshaus nach baubiologischen Gesichtspunkten und richtete darin 6 Ferienwohnungen ein mit denen meinem Betrieb vier Mal in Folge das Prädikat „Beliebtester Ferienhof Sachsens“ verliehen wurde. Während der Aufbau-Zeit wohnte und schlief ich in meinem alten VW-Bus.

So wie ich mich für die ökologische Bewirtschaftung meines landwirtschaftlichen Betriebes entschied, ist mir die gesundheitsorientierte Priorität auch bei allen anderen Betriebsteilen wichtig. 1998 eröffnete ich den neu gebauten Naturkost-Hofladen, in dem ich neben Bio-Obst und -Gemüse das gesamte Naturkost­-Sortiment führte, einschließlich Naturkosmetik, Baby-Pflegeartikeln und Öko-Waschmitteln.

Auf der Suche nach dem gesunden Bett wurde ich 1994 auf die Pflanzenfaser Kapok aufmerksam, die einen natürlichen Bitterstoff enthält, der die Hausstaubmilben mindert. Nachdem ich Matratzen und Oberbetten aus der Pflanzendaune Kapok selbst angeschafft hatte und mich damit so wohl fühlte wie nie vorher und dabei meine Wirbelsäulenschmerzen verlor, nahm ich Kapok-Bettwaren in meinen

Versandhandel auf. Gleichzeitig richtete ich als Groß- und Einzelhändler ein Studio für Küchenmaschinen, Haushalts-Getreidemühlen und -Flocker ein. Inspiriert von Rutengängern, begann ich 2003 in Zusammenarbeit mit unserem Dorfschreiner mit dem Bau und Verkauf von metallfreien Massivholzbetten, die ich persönlich deutschlandweit auslieferte.

Leiter meiner Bioland-Vollwert-Mühlen-Bäckerei

Für den Verkauf in meinem neu errichteten Hofladen suchte ich ein gutes Bio-Brot, das meinen ernährungsphysiologischen Erkenntnissen entsprach. Das fand ich leider bei keinem Bio-Bäcker. So gründete ich 2003 auf meinem Bio-Rittergut Rittmeyer die „Erste Sächsische Bioland-Vollwert-Mühlenbäckerei“. Bald kamen Kunden, die sagten „Mein Arzt sagt, ich soll Ihr Brot essen“. Ich ließ mir die Adressen dieser Therapeuten geben und telefonierte mit diesen, bedankte mich für die Empfehlung meines Brotes und fragte, wieso sie gerade mein Brot ihren Patienten empfehlen. Darauf antworteten Ärzte und auch Heilpraktiker ziemlich übereinstimmend: „Unsere Familie isst Ihr Vollwertbrot seit Jahren und wir fühlen uns besser als früher. Deshalb empfehlen wir es auch unseren Patienten, damit haben wir bessere Therapieerfolge.“ Diese Therapeuten hatten also das Geheimnis meines Gesundheitsbrotes erkannt: Vollwertiges Vollkornmehl kann man nur selber herstellen, denn in den Großmühlen werden bei der Herstellung von „Vollkornmehl“ die äußeren Randschichten von jedem Getreidekorn entfernt. Das Ergebnis sind vitalstoffarme Mehle und Brote. Weil auch der normale Bio-Bäcker diese Auszugsmehle zukauft, kann er kein echtes vollwertiges Vollkornbrot backen, auch wenn er es laut Gesetz so nennen darf. Schon im zweiten Jahr des Bestehens meiner Bio-Bäckerei belieferte ich ca. 40 Naturkostläden mit „Rittmeyers Bioland-Vollwertbrot“, Kuchen und Gebäck, dazu im Abonnement Privatkunden in Berlin, München, Hamburg und anderswo.

Mein Lieferdienst brachte frisches Bio-Obst, -Gemüse und Naturkost zu Haushalten nach Leipzig, Delitzsch und Umland. Auf größere Distanzen wurde per Versand geliefert, im Abo auch Brot. Was heute bestellt wurde, war morgen beim Kunden.

Der 1999 erweiterte Hofladen wurde auch als Mehrzweckraum genutzt, in dem Lehrer, Schulklassen, Diätassistenten, Gruppen aus Betrieben und Vereinen sich über ökologische Landwirtschaft und naturnahe Lebensweise als Grundlage für Leben und Gesundheit informieren konnten. Öfter kamen auch Frauengruppen, die einen meiner Vorträge hören und anschließend unter meiner Anleitung eine Vollwert- oder Heilkost-Mahlzeit zubereiten wollten, die anschließend gemeinsam verzehrt wurde. Diese Veranstaltungen führte ich auf Einladung auch deutschlandweit durch. So wurde ich als Vortragsreferent auch von Naturkostläden eingeladen, gelegentlich auch von Ärzten, zuletzt von Dr. med. Andreas Thum, der einige meiner naturheilkundlichen Bücher auf seiner Internetseite www.drandreasthum.deempfiehlt. Dr. Thum hat die arge Begrenztheit der Schulmedizin in ganzheitlicher Richtung weit überschritten. Das bestätigen auch Patienten, denen er Kontakt zu mir herstellte und die ihre hohe Wertschätzung für Dr. Thum ausdrückten. Der folgende Auszug eines Briefes von Dr. Thum macht deutlich, dass in der üblichen Ausbildung der Ärzte leider heute noch sehr viel fehlt, doch Dr. Thum praktiziert weit über die Schulmedizin hinaus:

Sehr geehrter Herr Rittmeyer, als Chefarzt einer 100-Betten-Rehaklinik ohne großes Budget hatte ich ein effektives Konzept zur Heilung der Patienten zu erarbeiten. Das durch Sie vermittelte Wissen – zur Gesunderhaltung, Prävention und Heilung hatte ich weder in der Ausbildung auf der Universität in Gießen, noch in der langjährigen Klinikzeit in verschiedenen Krankenhäusern während der Facharztausbildung erhalten. Meine Ausbildung für einen Arzt mit Zukunft, der den Mitmenschen in gesundheitlicher Notlage Unterstützung bei der Selbstheilung geben kann, haben Sie, Herr Rittmeyer, ganz wesentlich angestoßen, mehr als die meisten meiner professoralen Lehrer.“

Hier die Adresse dieses hervorragenden Arztes: Dr. med. Andreas Thum. 88239 Wangen/Allgäu, Herrenstr. 31, Telefon. 07522-912 708. Mehr unter www.drandreasthum.de

Gastgeber und Berater der Urlaubsgäste im Bio-Rittergut Rittmeyer

Gesundheitsberatung wurde gerne von den zahlreichen Gästen seit 2002 in den drei-Sterne-Nichtraucher-Ferienwohnungen auf dem Bio-Rittergut Rittmeyer genutzt. Genesungsuchende, die sich bei chronischen Zivilisationserkrankungen Besserung wünschen, starteten auf meinem Betrieb in in Kreuma und jetzt auch hier in Waldeck-Dehringhausen ihren Genesungsweg bei meiner Anleitung mit begleitenden Gesundheitsberatung.

Vor allem Familien mit Kindern kehrten gerne ein, denn die Wohnungen in Kreuma wurden nach baubiologischen Grundsätzen saniert, mit Netzfreischaltung gegen Elektrosmog, allergikerfreundlich, mit viel Massivholz ausgestattet. Die Betten (Matratzen, Oberbetten) sind durchweg mit der Kapok-Pflanzendaune versehen. Diese Tradition setze ich seit 2012 in meinem neuen Domizil in Waldeck/Edersee-Dehringhausen fort. Der vielseitige Spielplatz zieht auch in Dehringhausen Eltern mit ihren Kindern an.

Organisator kreativer Kindergeburtstage

Seit Bestehen des Kreumaer Hofladens organisierte ich Kindergeburtstagsfeiern mit den verschiedensten spielerisch-lehrreichen Aktivitäten. Eltern und Lehrer waren dann immer erstaunt, wie gut den Kindern eine bei Anleitung selbst zubereitete Bio-Vollwert-Mahlzeit schmeckt. Von meinem Betrieb in Kreuma trennte ich mich, weil mich die über 100-Stunden-Woche überforderte und ich meinen Schwerpunkt in der Gesundheitsberatung und Aufklärung sehe.

Gastgeber und Berater im neuen Domizil in Waldeck/Edersee-Dehringhausen
2012 fand ich im nordhessischen Waldeck/Edersee-Dehringhausen ein neues Domizil, in dem ich den größten Teil meiner Aktivitäten mit drei Ferienwohnungen und großem Garten fortsetze. Dazu weiterhin die Vollwert-Ernährungs- und Back-Seminare. und Vorträge. Hier pflanzte ich auch einige Apfelbäume sowie zwei Dutzend Aronia-Sträucher und baute Hochbeete für den Anbau frischer Salate und Gemüse auch für meine Gäste.

Mein Leitspruch

"NICHT DAS ÜBLICHE ERSTREBEN, SONDERN DAS BESTE!"

Ich halte es gerne mit Leitsprüchen und mit der Bibel. Meine Erkenntnis lautet: “Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.” Selbsthilfe bedeutet zunächst, sich über das eigene Leistungsvermögen als Basis und über das angestrebte Ziel in Vorstellungsbildern klar zu werden. Dazu ist es wichtig, Feinden zu verzeihen, Tiefs zu überwinden, deshalb nicht lange auf alte Pechsträhnen zurückschauen, sondern die Fantasie mit Optimismus für die Zukunft spielen lassen.

Meine Empfehlung: Die volle Verantwortung für die eigene Situation übernehmen und niemandem zuschieben wollen. Unter Leute gehen, sich dabei im gesellschaftlichen Milieu nicht nach unten orientieren, sondern im Zweifel eigene Wege gehen, Augen und Ohren offen halten und die Initiative behalten. Sich von der inneren Stimme führen lassen, denn durch diese spricht Gott zu uns. Genussgifte meiden, denn die Sensibilität für die innere Stimme wächst mit der Gesundheit und Reinheit von Körper, Geist und Seele. Deshalb schaffte ich 1976 auch meinen Fernseh-Apparat ab. Offen sein für neue Gedanken. In jeder Situation sein Bestes mit ganzem Herzen geben, ohne auf Gegenleistungen zu schielen. Dabei absolut zuverlässig sein. Den Leitspruch von Seneca (Berater des römischen Kaisers Nero vor ca. 2000 Jahren) beherzigen: ”Wer Gesundheit erwerben will, der muss sich von der Masse der Menschen trennen; denn die Masse geht immer den Weg gegen die reine Vernunft und verteidigt ihre Leiden. Deshalb lasst uns nicht fragen: Was ist das Übliche, sondern, was ist das Beste.”

Die Nahrung für Körper, Geist und Seele soll möglichst rein und vollwertig sein. Dazu gehört Wahrhaftigkeit. Böses und leeres Geschwätz ist zu meiden. Freunde, Bekannte und Speisen sind mit Bedacht zu wählen, denn durch viele Medien, besonders durch Fernsehen und Presse verbreiteten geistigen Müll nicht in das eigene Haus lassen, sondern das Fernsehgerät abschaffen oder rechtzeitig abschalten, auch den Lesestoff, Bücher und Zeitschriften, kritisch auswählen, gemäß der alten Erkenntnis: ”Was der Mensch isst und denkt, das wird er.” Deshalb sollten wir nicht lange mit Schicksalsschlägen hadern, sondern uns aufmachen, um neue Ufer zu erreichen und dazu die sich jedem Menschen bietenden Gelegenheiten ergreifen, auch wenn diese auf den ersten Blick zunächst nur einen Einstieg in die unterste Etage bedeuten. Geben wir mit ganzem Herzen unser Bestes, so eröffnen sich uns dabei völlig neue Perspektiven. Menschen, die das Wort ”unmöglich” oder ”das kann ich nicht.” oder ”Habe keine Zeit” verwenden, oder die andere negative Sprüche parat haben, gehe ich aus dem Weg.

Mein Wahlspruch: „Was wir mit gutem Gewissen tun können, müssen wir unverzüglich anpacken und mit ganzem Herzen tun. Jeder kann in seinem Wirkungsbereich die Welt in Richtung Ökologie verändern.“ Durch den Dienst am Nächsten erhält das eigene Leben seinen Sinn. Denn da gibt es eine gute angeblich aus Afrika stammende Volksweisheit: „Wenn viele kleine Leute in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie die Welt verändern.“ Also fangen wir sofort bei uns selbst an!

Wichtig war und ist mir, nicht nur nach materiellen Werten oder Äußerlichkeiten zu streben, sondern vor allem nach dem Sinn. Es ist mir Freude, Menschen auf ihren Genesungsweg zu führen, obwohl ihnen ärztlich Unheilbarkeit bescheinigt wurde. So schrieb einer unserer älteren Gäste kürzlich ins Gästebuch „Es war der wertvollste Urlaub meines Lebens“ und weitere Gäste: „Diese Woche war eine große Bereicherung meines Lebens!“ und „Es war der Startschuss in ein neues Leben für mich!“

Reich ist man
nicht durch das, was man besitzt,
sondern durch das,
was man mit Würde zu entbehren weiß.
Und es könnte sein,
dass die Menschheit reicher wird,
dass sie gewinnt, indem sie verliert.

Immanuel Kant

Autark leben

STICHWORTE ZUM PRAXIS-KONZEPT

Autark leben in der Praxis in Workshops und Praktika: Bei Vollwertkost und Wohnung am Ort bieten wir Anleitung auf folgenden Gebieten, zur Vertiefung ist unsere umfangreiche Bibliothek für alle nachgenannten Themen nutzbar:

  1. Wir erfahren ein Lebenskonzept für ein autarkes Leben bei geringstem finanziellen Aufwand. Fernab von allem Konsumrausch entwickeln wir unsere Fähigkeiten.
  2. Wir lernen, ab sofort uns nicht weiter auf unsere Probleme zu konzentrieren, sondern auf die Lösung dieser Probleme.
  3. Bewußte geistige Hygiene macht uns zielorientiert und unabhängig von schädlichen Einflüssen.
  4. Wir lernen, dass Heilung, Gesundheit und Wohlstand im Kopf beginnen und dass wir unsere eigene Lebensqualität und die vieler Menschen erheblich verbessern können.
  5. Dem Tagesablauf geben wir eine erholsame und leistungsorientierte Struktur.
  6. Wir lernen Neues durch praktisches Tun in allen Lebensbereichen.
  7. Unsere Freizeit gestalten wir sinnvoll, z. B. Grundsätze der Medien-Auswahl, auch von Lesestoff.
  8. Wir befassen uns mit naturheilkundlicher, naturgemäßer Körperpflege, Anleitung zur Selbsthilfe bei Gesundheitspflege und Heilung.
  9. Zur Befreiung von chronischen Beschwerden bekommen wir Anleitung zur Entgiftung und Entschlackung.
  10. Wir erzeugen im gärtnerischen Bio-Anbau, wandeln z. B. Grasland in Gartenland um.

  11.  
  1. Wir praktizieren Pflanzenanbau, säen, pflanzen, pflegen, im Freiland und Gewächshaus.
  2. Wir ernten, lagern, verarbeiten, konservieren ökologisch.
  3. Wir arbeiten in Vollwert-Ernährungs- und Natursauerteig-Back-Seminaren.
  4. Angeleitet stellen wir uns um auf Bio-Vollwert-Naturkost und Heilkost.
  5. Wir praktizieren Ernährungsformen mit Rücksicht auf gesundheitliche und ökologische Situationen z. B. vegetarisch, vagan, glutenfrei, lactosefrei.
  6. Wir lernen Grundsätze gesunden Wohnens und Schlafens, wobei wir ein unbewohntes Haus nach ökologischen Grundsätzen bewohnbar machen.
  7. Wir praktizieren die Grundsätze gesunder, körpergerechter Kleidung.
  8. Wir geben Wissen und Erfahrung weiter durch Schrift (Selbsthilfe-Tipps, Anleitungen, Bücher), Vorträge, Workshops.
  9. Unser jährlicher Restmüll-Anfall liegt nahe Null.
  10. Hinweise auch unter: Die Asket Strategie – eBook by Felix von Conradin